Der schweizer Motivationstrainer Martin Betschart erregt Anstoss

Ist Erfolgscoach Martin Betschart ein Betrüger?“Besuchen Sie unser Seminar, sonst werden Sie krank!”; Unter diesem Motto wirbt der schweizer ‘Erfolgs-Coach’ Martin Betschart für sein intensiv Seminar. Und nicht nur dies Aussage ist äußerst anrüchig.

Denn scheinbar betrügt der selbsternannte “wohl erfolgreichste Trainer der Schweiz” in dem er illegal Firmenreferenzen nutzt, die er nie hatte. Im vorliegenden Prospekt heißt es zum Beispiel “Führungskräfte” von Winterthur Versicherungen und Credit Suisse hätten sich von Betschart beraten lassen. Beide Firmen bestreiten das.

Globetrotter Travel sagt: “Wie haben nie an einem Seminar teilgenommen und Betschart nie als Referenten engagiert. Wir stehen klar zu unrecht auf seiner Liste!

So Betschart’s eigene Biographie:
Erfolgs-Coach, Management-Trainer, Bestsellerautor und TV Talk-Master, ist der wohl erfolgreichste Trainer in der Schweiz und Geschäftsführer der Ressourcing Akademie AG. Seit 1985 haben über 150.000 Menschen seine Vorträge und Seminare besucht. Schon über 500 Mal wurde in Presse, Radio und Fernsehen über ihn berichtet. Führungskräfte von Deutsche Bank, Novartis, Winterthur Versicherungen, T-Com, General Motors, Migros, Nestlé und viele andere lassen sich von ihm begeistern. Als NLP-Pionier im deutschsprachigen Raum hat er verschiedene Modelle weiterentwickelt. Martin Betschart ist der Begründer von Ressourcing® . Er ist bekannt für seine mitreißenden und motivierenden Vorträge.

Die Referenzenliste seiner Homepage wies ebenfalls Firmen auf, die Betschart nie beauftragt hatten. Auch Copyrightverletzungen wegen illegaler Nutzung von Firmenlogos.

Härtester Fall: Das Schweizer Fernsehen DRS. Pressesprecher Urs Durrer: “Diese Person hat nicht für uns gearbeitet und von uns auch nie das Okay erhalten, unser Logo zu benützen.

Ob die Zahl der Seminarteilnehmer stimmt ist ebenfalls fraglich. Schließlich sind die Zahlen von Betschart selbst angegeben und können nicht gegengeprüft werden. In diesem Fall wäre es sogar möglich, dass die Staatsanwaltschaften aus Deutschland und der Schweiz Ermittlungen wegen Täuschung und Betrugs in 150.000 Fällen aufnehmen könnten. In wie weit die geschädigten Unternehmen wie Deutsche Bank, Novartis, T-Com oder Nestlé gerichtliche Schritte in Erwägung ziehen ist bislang nicht absehbar.

Zusammenfassung von: Frank Lindner

Quelle:Ktipp (Ausgabe Nr. 4/200 8)

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